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Beamer im Unterricht

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Beamer (auch Videoprojektor, Bildwerfer oder Digitalprojektor genannt) werden häufig im Unterricht genutzt.

Inhaltsverzeichnis

Welche Kriterien sollte ein Beamer heutzutage erfüllen?

  1. ausreichende Helligkeit (2013: z.B. 3000 AnsiLumen) abhängig von der Verdunkelungsmöglichkeit des Raumes
  2. gutes Kontrastverhältnis
  3. Breitbildformat mit hoher Auflösung (2013: z.B.: WXGA 1.280x800)
  4. naturgetreue Farbdarstellung

Beamer im Schulalltag

Verschiedene Einsatzszenarien für Beamer sind im Schulalltag sinnvoll.

Tragbare Beamer vs. festinstallierte Beamer

Der festinstallierte Beamer dürfte gegenüber tragbaren Geräten im Vorteil sein: Der lästige Auf- und Abbau entfällt. Auch sind die Geräte immer bereits perfekt eingerichtet und auf die Projektionsfläche ausgerichtet. Das muss beim tragbaren Gerät bei jedem Einsatz erledigt werden. Zudem wurden in den letzten Jahren (2010..) Beamer nicht nur leistungsfähiger und kleiner, sondern auch günstiger in der Anschaffung. Daher ist es auch für Schulen möglich, in fast allen Klassenräumen Beamer fest zu installieren.

Der tragbare Beamer

Benötigt wird:

  • Ein Tisch (Tische) oder ein Wagen, um den Beamer und das Notebook oder das Netbook positionieren zu können.
  • Ein Notebook oder ein Netbook
  • Ein Beamer

Inzwischen sind die Beamer recht klein und handlich, so dass der Transport eigentlich kein Problem darstellt. Im Idealfall befindet sich der Beamer zusammen mit den notwendigen Kabeln und ggf. einer Fernbedienung in einem kleinen, handlichen Koffer.

Tragbare Beamer können flexibel genutzt werden:

  • zusammen mit einem Notebook für Präsentationen an wechselnden Orten innerhalb der Schule:
    • bei Veranstaltungen
    • im Unterricht
  • vorübergehend für den Einsatz in einem Computerraum

Bislang war bei tragbarem Einsatz eines Beamers das Problem, dass man die Geräte erst wieder bewegen/transportieren konnte/solle, wenn die Lampe des Beamers abgekühlt war. Inzwischen (2013) gibt es allerdings Beamer ohne Halogenlampe, sondern mit z.B. LED in Kombination mit Laser, welche zum einen sich nicht sonderlich erwärmen im Betrieb und zum anderen damit direkt nach dem Ausschalten transportiert werden können (z.B. Casio XJ-A235).

Fest installierter Beamer

Ein fest installierter Beamer in einem Unterrichtsraum, in der Regel wohl in einem Computerraum oder in einem Medienraum bietet verschieden Vorteile:

  • Der Beamer ist jederzeit ohne Vorbereitung einsatzbereit.
    • Die feste Verbindung zu einem Computer bedeutet, dass in der Regel nur noch der Beamer eingeschaltet zu werden braucht, um den Bildschirm des Computers zu projizieren.
    • Die feste Installation bedeutet auch, dass der Beamer dauerhaft auf eine sinnvolle Projektionsfläche ausgerichtet bleiben kann und kein Nachstellen von Bildschärfe und dergleichen nötig ist.
  • Die übliche Aufhängung eines fest installierten Beamers unterhalb der Decke bedeutet auch, dass gewollte oder ungewollte Beschädigungen an diesem Gerät unwahrscheinlich sind und das Gerät somit mit hoher Wahrscheinlichkeit langfristig genutzt werden kann.

Präsentation

Anfänger neigen dazu die Stunde mit Medien zu überfrachten. Auch für die Präsentation gilt: Weniger ist mehr. 5, 6 Folien dürften in einer Präsentation durchaus reichen, um eine 45minütige Stunde zu gestalten.

Aber zwischenzeitlich denkt man bei dem Thema "Beamer" nicht nur an Powerpoint-Präsentationen, sondern auch an Multimedialen Unterricht, z.B. mit Grafiktablett und Dokumentenkamera, womit nicht nur der längst überholte Overhead-Projektor ersetzt wird, sondern auch pädagogisch wertvoller Unterricht MIT den Schülern möglich wird. Ist ein Beamer bereits im Raum vorhanden, so kann man sogar mit geringen Kosten ein Grafiktablett und eine Dokumentenkamera ergänzend anschaffen und damit auf die teure Anschaffung eines interaktiven Whiteboards verzichten. Mehr hierzu unter http://www.schoolnettools.de/index.php/Produkte/Whiteboards.html und weiter unten unter "Beamer mit Dokumentenkamera"

In Computerräumen sind fest installierte Beamer unabdingbar. So lassen sich z.B. mit entsprechender Lehrersoftware (z.B. MonitorRemote zur Bildschirmschaltung) die Schülermonitore gezielt auf den Beamer schalten, um gemeinsam aktuelle Probleme lösen zu können oder einfach nur ein Schülerergebnis präsentieren zu können.

Mehr unter: Präsentationstechnik und Referat

Checkliste

  • Kontrollieren Sie, dass der Bildschirmschoner beim Notebook bzw. Netbook deaktiviert wurde. In der Stunde haben Sie nicht genug Zeit, eine Umstellung vorzunehmen.
  • Planen Sie etwas Zeit für den Aufbau des Geräts ein. Vor allem beim Abbau sollten Sie einige Zeit einplanen. Der Beamer muss erst abkühlen (es sei denn, es handelt sich um ein LED-Laser-Gerät wie weiter oben bereits beschrieben!), so dass nach Deaktivierung der Lüfter weiter läuft und das Stromkabel erst gezogen werden darf (!), wenn der Lüfter seine Arbeit einstellt. Sie riskieren sonst Schäden an der Lampe bzw. den Verlust der Lampe. (Lampen sind teure Ersatzteile.)
  • Berücksichtigen Sie, dass in der Regel der Beamer nicht korrekt eingestellt ist und Sie an den Rändern mit Verlusten rechnen müssen. In der Stunde ist in der Regel nicht genug Zeit für eine Feinjustierung am Gerät.

Zu Bedenken

  • Bei einem tragbaren Gerät ist zu testen, wie nah das Gerät am Lehrer oder am Schüler stehen kann, diese durch Lüftergeräusche oder Wärmeentwicklung zu stören.
  • "Beamer-Arbeit" als Lehrervortrag ist und bleibt ein Lehrervortrag. Die Schülerinnen und Schüler neigen dazu, sehr schnell mit ihrer Aufmerksamkeit nachzulassen. Es sei denn, man bezieht die Schüler in den Unterricht und die Beamerverwendung mit ein (z.B. mit Hilfe von Grafiktablett und Dokumentenkamera, siehe oben). Denn im 21. Jahrhundert stellt sich nicht mehr die Frage, ob "Beamer oder kein Beamer"!
  • Die Lichtverhältnisse im Klassenraum sind in der Regel nicht ideal. Entscheiden Sie sich für klare Konturen und klare Schriftarten. Weniger, dafür aber großer Text ist mehr.
  • Bedenken Sie, dass in der Regel der Klassenraum eine ideale Positionierung von Gerät und Laptop im Raum nicht zulässt.
  • Es wäre von Vorteil, wenn Sie sich überlegen, wie Sie sich im Raum aufstellen wollen. Der Laptop wird in der Regel mittig im Raum positioniert, um eine ausreichende Distanz zwischen Gerät und Wand herzustellen. Vor dem Laptop befindet sich dann mindestens noch eine Stuhlreihe. Zum Weiterklicken müssen Sie ans Gerät. Wenn Sie dann wieder nach vorne ans Pult gehen, gehen Sie durchs Bild. Mit aktuellen Notebooks und Beamern (2013) ist dies jedoch kein Problem mehr, da Beamer und Notebook über ein langes HDMI-Kabel verlustlos verbunden werden kann.

Meinungen, Einsatzberichte

Noia 64 apps kontour.png   Meinung

Ich habe heute den Beamer-Einsatz im Unterricht einmal versucht und war mit dem Präsentationsergebnis nur mäßig zufrieden. Der Beamer ersetzt OH-Folien, die Präsentationsbedingungen im Klassenraum sind allerdings nur mittelprächtig. Ich suche noch nach einer Möglichkeit, mehr Aktivität auf Seite der Schülerinnen und Schüler zu ermöglichen. --Michael Reschke 10:56, 24. Sep. 2008 (UTC)


Bitte ändere den Inhalt dieses Beitrags nicht. Denn er gibt eine persönliche Meinung wieder.

Noia 64 apps kontour.png   Meinung

Im Sekretariat unserer Schule kann ein Beamer in einem kleinen Koffer zusammen mit einem Notebook in eine Tragetasche ausgeliehen werden; die notwendigen Verlängerungskabel sind auch schon dabei. Mit wenigen Handgriffen lassen sich die Geräte auf dem Lehrertisch, einem Schülertisch bzw. am besten auf einem in den meisten Klassenräumen zur Verfügung stehenden kleinen, beweglichen Projektionstisch aufbauen. - Der Rechner mit Windows-Betriebssystem wird (ohne Administratorrechte) gestartet und kann sofort wie von zu Hause gewohnt genutzt werden.

Die Technik ersetzt natürlich keine Inhalte. Und einzelne Bilder, Grafiken oder kurzer Texte lassen sich in der Regel besser auf Folie ausdrucken und über einen Overhead-Projektor, den es bei uns in jedem Unterrichtsraum gibt, projizieren. --Karl.Kirst 13:15, 24. Sep. 2008 (UTC)


Bitte ändere den Inhalt dieses Beitrags nicht. Denn er gibt eine persönliche Meinung wieder.


Beamer mit Dokumentenkamera

Zum Präsentieren von Objekten, Arbeitsblättern, Schulbuchseiten, Versuchen u.v.m. bietet sich eine Dokumentenkamera an. Diese sind bereits für ca. 300 € erhältlich (z.B. DokuCam von SchoolNetTools). Diese Präsentationskamera ( Visualizer ) inklusive bedienerfreundlicher Software ersetzt nicht nur den Overheadprojektor. Es sind auch das Präsentieren und Unterrichten mit gewohnten Arbeitsmitteln, wie Stift und Papier, möglich: Notizen, Anmerkungen und Ergebnisse sind sofort für alle Teilnehmer sichtbar. Reale Produkte können zudem direkt und von allen Seiten gezeigt werden, wobei besonders kleine Details über einen Beamer groß darstellbar sind. Die Vorführung eines Versuches im Unterricht wäre damit endlich auch für alle Schüler ergreifbar.

Vorhandene Unterlagen müssen nicht gescannt werden, sondern können direkt erfasst und zum Einfügen in Präsentationen, zum Ausdrucken oder zur Weiterleitung per Mail gespeichert werden. Ob also eine Abbildung aus einem Buch, ein ausgefülltes Arbeitsblatt eines Schülers, ein realer Gegenstand (z.B. ein Mikroprozessor, ein Ventil oder eine Pflanze), ein Notizzettel oder eine Handskizze - gerade diese Art des Präsentierens macht Unterricht lebendig und realitätsnah.

Im Vergleich zu anderen Dokumentenkameras ist es mit der DokuCam von SchoolNetTools möglich, ein mit der Kamera gerade aufgenommenes Objekt direkt am Lehrer-PC bequem und einfach mittels Maus oder Grafiktableau zu beschriften, mit Grafikobjekten zu ergänzen und zur Ergebnissicherung zu speichern oder auszudrucken. Dies funktioniert deshalb, da die Kamera per USB mit dem Lehrer-PC oder Notebook verbunden wird und nicht per VGA- oder DVI-Kabel.

Wlan-Beamer

Manche Beamer haben einen Wlan Sender eingebaut. Dann kann man sich als Lehrer mit seinem Wlan Notebook im Klassenzimmer frei bewegen.

http://www.zdnet.de/news/hardware/0,39023109,39132008,00.htm

Weblinks

Siehe auch