Deutsch
Aus Digitale Schule Bayern
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Oberstufe 1. Epochenüberblick zur deutschen Literaturgeschichte 2. Erschließung poetischer Texte Bei der Erschließung poetischer Texte kommt es zunächst auf das Verstehen des Textes an. Erschließung bedeutet in diesem Zusammenhang Analyse und Deutung des ausgewählten Textes. Mit der Analyse und Deutung verbindet sich in der Regel ein Erörterungsauftrag oder die Aufforderung, zu einem Aspekt des Textes Stellung zu nehmen. Im Wesentlichen sind damit auch die Arbeitsschritte festgelegt. Zunächst geht es um analytische Gesichtspunkte. Dazu gehört die Inhaltsangabe. Hinzu kommen weitere Untersuchungspunkte wie Aufbau, Erzählperspektiven und andere Aspekte wie die sprachliche Gestaltung. Die in der Analyse erkannten Merkmale verbinden sich mit Aussagen zur Deutung. Am Ende der Texterschließung ist häufig eine Stellungnahme im Sinne einer verkürzten Erörterung bzw. eine literaturgeschichtliche Einordnung gefordert. I. Erschließung poetischer Texte: Kurzprosa II. Erschließung poetischer Texte: Gedichtanalyse III. Erschließung poetischer Texte: Dramentext IV. Erschließung poetischer Texte: Romanauszug
Ein Netzwerk - eine Idee Das Online-Lesebuch stellt Texte für Lehrer und Schüler geordnet nach Themenfeldern und Jahrgangsstufen zur Verfügung. Diese können als Grundlage für die Leseerziehung, Aufsatzerziehung, den Litaturunterricht und Schulaufgaben dienen. Gleichzeitig besteht die Möglichkeit, die einzelnen Texte mit weiteren Unterrichtsmaterialien zu verlinken. Zur Verfügung stehen alle Texte, die vor 1940 veröffentlicht wurden. Damit ergibt sich ein breiter Fundus von Textmaterialien, die zur Verfügung stehen. Insbesondere die Idee, mit dem Book-Tool einzelne Seiten als Buchseiten zu drucken bzw. in ein PDF umzuwandeln scheint uns für die Weiterverwendung sehr hilfreich. Alle sind hierzu recht herzlich eingeladen, am Online-Lesebuch mitzuarbeiten und damit Lehre/Unterricht und Lernen im digitalen Zeitalter zu unterstützen und zu bereichern. Machen Sie mit!
Reif Larsen - „Die Karte meiner Träume“ »Ein Zwölfjähriger hofft, nur nach seinem Werk beurteilt zu werden« Reif Larsens Roman »Die Karte meiner Träume« ist ein fiktionales Tagebuch und kein Buch im klassischen Sinne. Die Hauptfigur T. S. Spivet, ein 12-jähriger Junge, erstellt Zeichnungen, Flussdiagramme, Konstruktionsskizzen, Karten, Cartoons, bildet alltägliche Ereignisse ab, wie den Gesichtsausdruck seines Vaters und seine Schwester bei der Hausarbeit. Auch eher ungewöhnliche Zusammenhänge werden von ihm erfasst: die Flugbahnen von Fledermäusen um das Haus herum, die Verbreitung der Filialen von McDonald’s im Norden Montanas, die Müllkonzentration in Chicago. Seine Werke schickt er an verschiedene Institutionen, die nicht wissen, dass er nur 12 Jahre alt ist, erst als er einen Preis dafür verliehen bekommen soll, für den er einfach auf den nächsten Zug springt. Das Auge liest mit
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